OCT (Optische Kohärenztomografie)
Die OCT-Technologie ähnelt in ihrem Prinzip der Sonografie (Ultraschall), verwendet jedoch anstelle von Schallwellen energiearme Laserlichter in speziellen Wellenlängen (meist nahes Infrarot bei 840 nm).
Direkt unter der Nervenschicht des Auges (Retina) befindet sich eine lebenswichtige Schicht, die die Sehzellen nährt, Vitamin A transportiert und Abfallstoffe entsorgt – quasi die „Müllverarbeitungsanlage“ des Auges.
Weitwinkel-Netzhautbildgebung (Ultrawide-Field Imaging)
Traditionelle Funduskameras und Standarduntersuchungsmethoden können in einer einzigen Aufnahme nur einen schmalen Bereich von etwa 30 bis 45 Grad im Zentrum der Netzhaut erfassen. Das entspricht lediglich 15 % der gesamten Netzhautfläche.
Elektrophysiologische Tests (ERG, mfERG, VEP, EOG)
So wie ein EKG (Elektrokardiogramm) Herzrhythmusstörungen erkennt oder ein EEG (Elektroenzephalogramm) Hirnwellen misst, erfassen „okuläre elektrophysiologische Tests“ den elektrischen Stromfluss des Auges und der Sehbahn.
Das Gesichtsfeld ist der gesamte dreidimensionale Raum, den wir wahrnehmen können, während wir den Kopf und die Augen stillhalten und einen festen Punkt fixieren. Ein gesundes menschliches Auge kann horizontal etwa 160 Grad und vertikal 120 Grad erfassen.
Einfach ausgedrückt: Die Mikroperimetrie ist eine intelligente Kombination aus einer hochauflösenden Funduskamera und einem computergestützten Perimetriegerät (Gesichtsfeldmesser) in einem Gehäuse.
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