Was ist Optikusatrophie? Wie aktiviert die Magnovision-Therapie die Sehbahnen neu, für wen ist sie geeignet und wie wird sie angewendet?
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Bei vielen Augenerkrankungen – insbesondere bei Retina- und Makulaerkrankungen – stoßen klassische medizinische Behandlungen ab einem bestimmten Punkt an ihre Grenzen.
Selbst wenn das Fortschreiten der Krankheit gestoppt wird, bleibt oft das größte Problem bestehen:
die eingeschränkte Sehqualität.
Genau hier setzt ein neuer Ansatz an:
Sehen neu erlernen.
Die visuelle Rehabilitation mit Biofeedback und Mikroperimetrie zielt nicht darauf ab, geschädigtes Sehen zu „reparieren“, sondern das vorhandene Sehvermögen optimal zu nutzen. Besonders für Patienten, die von klassischen Therapien nicht ausreichend profitieren, eröffnet sich dadurch eine neue Perspektive.
Biofeedback ist eine Methode, bei der Menschen lernen, ihre eigenen biologischen Funktionen bewusst wahrzunehmen und gezielt zu steuern, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.
In der Augenheilkunde bedeutet das:
Die Grundlage dieses Ansatzes ist die sogenannte Neuroplastizität.
Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, neue Verbindungen zu bilden und sich funktionell neu zu organisieren.
Bei Sehverlust bedeutet das:
Die Biofeedback-Therapie aktiviert genau diese Mechanismen.
Die Mikroperimetrie ist ein hochmodernes diagnostisches Verfahren zur detaillierten Analyse der Netzhautfunktion.
Sie ermöglicht:
Der größte Vorteil:
Sie zeigt nicht nur, wie viel ein Patient sieht, sondern wie das Sehen genutzt wird.
Die Kombination dieser beiden Technologien ist der Schlüssel zur visuellen Rehabilitation.
Der Ablauf:
Mit der Zeit:
Die Biofeedback-Therapie ist vollständig nicht-invasiv.
Typischer Ablauf:
Während der Sitzung:
Die Behandlung ist schmerzfrei und angenehm.
Die visuelle Rehabilitation mit Biofeedback eignet sich besonders für Patienten mit:
Vor allem bei zentralem Sehverlust ist diese Therapie besonders effektiv.
Das Ziel ist nicht, das Sehen vollständig wiederherzustellen, sondern es effizienter zu nutzen.
Mögliche Verbesserungen:
Diese Effekte führen zu einer deutlich besseren Lebensqualität.
Aktuelle Studien zeigen, dass Biofeedback-Training mit Mikroperimetrie:
Daher ist diese Methode inzwischen Bestandteil moderner Rehabilitationskonzepte in spezialisierten Augenzentren.
Die visuelle Rehabilitation ist ein wachsender Bereich im Medizintourismus.
Vorteile für internationale Patienten:
Insbesondere Patienten aus Europa profitieren von diesen Möglichkeiten.
Da es sich um einen Trainingsprozess handelt, entwickeln sich die Ergebnisse schrittweise.
Typischer Verlauf:
In manchen Fällen kann die Therapie wiederholt werden.
Die klassische Medizin konzentriert sich vor allem darauf, die Krankheit zu stoppen.
Biofeedback hingegen:
Gerade in Fällen, in denen oft gesagt wird:
„Es gibt keine Behandlung mehr“,
bietet dieser Ansatz eine echte Alternative.
Für viele Patienten ist der schwierigste Satz:
„Man kann nichts mehr tun.“
Doch moderne Ansätze zeigen:
Auch wenn das Sehen nicht vollständig zurückkehrt,
kann es deutlich besser genutzt werden.
Die visuelle Rehabilitation mit Biofeedback und Mikroperimetrie ist eines der stärksten Beispiele dafür –
und eröffnet neue Chancen für Lebensqualität und Selbstständigkeit.
Nein. Ziel dieser Therapie ist es nicht, das Sehen vollständig zurückzubringen, sondern die vorhandene Sehkapazität optimal zu nutzen. Dennoch können bei vielen Patienten deutliche Verbesserungen der visuellen Leistung beobachtet werden.
Nein. Die Biofeedback-Therapie ist vollständig nicht-invasiv und schmerzfrei. Während der Sitzungen führt der Patient lediglich visuelle Fokussierungsübungen durch.
Das hängt vom individuellen Zustand des Patienten ab. In der Regel werden Programme über mehrere Wochen mit mehreren Sitzungen pro Woche durchgeführt. Die Planung erfolgt individuell.
Einige Patienten entwickeln bereits nach den ersten Sitzungen ein besseres Wahrnehmungsbewusstsein. Verbesserungen der visuellen Leistung treten meist schrittweise im Verlauf der Therapie auf.
Die Methode eignet sich für Patienten mit Makuladegeneration, Morbus Stargardt, Retinitis pigmentosa sowie bei zentralem Sehverlust. Die Eignung sollte immer durch eine ausführliche fachärztliche Untersuchung festgestellt werden.
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