Die Gesundheit unserer kleinsten Erdenbürger, die das Licht der Welt früher als erwartet erblicken, ist für alle Eltern das sensibelste und vorrangigste Thema. Der noch nicht voll ausgereifte Körper von Frühgeborenen benötigt viel medizinische Unterstützung und eine engmaschige Überwachung, während er sich an die Außenwelt anpasst. Eines der lebenswichtigsten Risiken, das in diesem kritischen Prozess nicht übersehen werden darf, ist die Retinopathia Praematurorum (ROP) – eine Erkrankung, die zu lebenslangem, dauerhaftem Sehverlust führen kann. Als Ophthalmologin Dr. Ayşe Öner und ihr hochqualifiziertes Team für pädiatrische Augenheilkunde kämpfen wir gegen die Zeit, um das Sehvermögen unserer kleinen Patienten zu bewahren. Mit einem umfassenden und multidisziplinären Ansatz auf internationalem Niveau behandeln wir Familien aus aller Welt und positionieren die Türkei als vertrauenswürdiges Zentrum für pädiatrische Augenerkrankungen.
Bei einer normalen Schwangerschaft beginnt die Gefäßentwicklung im Auge des Babys etwa in der 16. Woche und setzt sich bis zur Geburt (ca. 40. Woche) fort, bis sie die Ränder der Netzhaut (Retina) erreicht. Bei einer Frühgeburt wird dieser Prozess unterbrochen. Das Auge versucht, die Entwicklung in der Außenwelt (auf der Neugeborenen-Intensivstation) fortzusetzen.
ROP ist eine Erkrankung, bei der das normale Gefäßwachstum an den Rändern der Netzhaut stoppt und stattdessen anormale, brüchige und ungesunde neue Blutgefäße entstehen. Diese können in das Innere des Auges wachsen, Blutungen verursachen und – was am gefährlichsten ist – Narbengewebe bilden, das die Netzhaut wie ein Netz umschließt und von ihrer Unterlage abzieht. Dieser Zustand wird als Netzhautablösung bezeichnet und führt ohne rechtzeitigen Eingriff zu irreversibler Blindheit.
Nicht jedes Frühgeborene entwickelt eine ROP. Die Schwere der Erkrankung hängt direkt mit dem Reifegrad bei der Geburt und den medizinischen Herausforderungen während der Intensivpflege zusammen. Die Hauptfaktoren sind:
Die Erkrankung wird international in 5 Stadien eingeteilt:
Das Gefährliche an der ROP ist, dass sie in den ersten drei Stadien von außen völlig unsichtbar ist. Das Auge des Babys sieht normal aus; es gibt keine Rötungen oder Tränenfluss. Erst in fortgeschrittenen Stadien kann ein weißes Aufleuchten der Pupille (Leukokorie) oder Schielen auftreten – dann ist es für die Rettung des Sehvermögens jedoch oft schon zu spät. Daher ist ein strenges Screening-Protokoll lebenswichtig:
Je nach Stadium entscheidet Dr. Ayşe Öner über die passende Therapie:
Der Goldstandard: Die sauerstoffarmen Randbereiche der Netzhaut werden mit Laserstrahlen behandelt, um das Wachstum anormaler Gefäße zu stoppen. Dies geschieht meist unter Narkose oder tiefer Sedierung.
Eine moderne, schnelle Methode, bei der Medikamente direkt in das Auge injiziert werden, um die Proteine zu blockieren, die das krankhafte Gefäßwachstum auslösen. Die Gefäße bilden sich oft innerhalb kurzer Zeit zurück.
Bei einer Netzhautablösung ist eine pädiatrische Vitrektomie erforderlich. Dies ist eine hochkomplexe Mikrochirurgie, bei der Blutungen und Narbengewebe entfernt werden, um die Netzhaut wieder anzulegen. Der Erfolg hängt maßgeblich von der chirurgischen Erfahrung ab.
Eine ROP-Diagnose erfordert nicht nur Technik, sondern auch eine spezialisierte Neugeborenen-Intensivstation (NICU). Bei Dr. Ayşe Öner profitieren Familien von einem perfekt abgestimmten System:
Lassen Sie nicht zu, dass wertvolle Zeit verstreicht. Für ROP-Screenings und Notfallbehandlungen kontaktieren Sie bitte umgehend unsere Abteilung für internationale Patienten.
Bei Babys, die vor der 32. SSW oder unter 1500 Gramm geboren wurden, ist die Entwicklung der Netzhautgefäße unvollständig. Die erste ROP-Untersuchung muss genau 4 Wochen nach der Geburt (oder in der 31. Gestationswoche) erfolgen. Die Untersuchung wird schmerzfrei mit Augentropfen und speziellen pädiatrischen Linsen von Experten mit höchster Erfahrung auf diesem Gebiet, wie Prof. Dr. Ayşe Öner, durchgeführt.
Absolut. Die Krankheit wird nach ROP-Stadien überwacht. Wenn die "Behandlungsschwelle" erreicht ist, wird das abnormale Gefäßwachstum durch Laserbehandlung (Koagulation) oder intraokulare Anti-VEGF-Injektionen innerhalb von Stunden gestoppt. Bei rechtzeitiger und korrekter Behandlung kann eine lebenslange Erblindung zu fast 100 % verhindert werden.
Unsere kleinsten Patienten sind unsere wichtigsten VIP-Gäste. Unsere Klinik ist babyfreundlich; es gibt keine stressigen Wartebereiche. ROP-Untersuchungen finden mit mütterlicher Fürsorge in privaten Ruheräumen statt. Sollte ein dringender Lasereingriff nötig sein, wird dieser unter Begleitung von Anästhesisten in unseren OP-Sälen auf Weltstandard sofort durchgeführt, und Sie können Ihr Baby noch am selben Tag gesund wieder in die Arme schließen.
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